Party-Park … und keiner von den fünfen.

Aufgeschnappte Textfetzen Im Vorbeigehen höre ich einen Teenager neben dem Supermarkt telefonieren und laut rechnen: Also, wir sind 15 Personen, davon trinken 5 extrem viel Bier … 🙂 Wenig später in der Dämmerung erklingt laute Musik aus dem nahegelegenen Park. Die Kids lachen und schreien die ganze Nacht hindurch. Ich genieße es von Ferne und bin äußerst zufrieden darüber, dass ich nicht mitmachen muss. Vor allem bin ich aber co-erleichtert, dass sie mal was machen dürfen, was man in dem

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Sind Sie zufrieden?

SInd SIe zufrieden?

Der Titel, diese Frage, ob Sie zufrieden sind, die hat jetzt nicht so viel mit dem Text zu tun. Ich fand es nur wichtig, die Frage mal zu stellen, weil die Leute das so selten gefragt werden, außer, wenn man von ihnen will, dass sie eine gute Bewertung abgeben oder was kaufen. Und es gibt ja auch immer mal Gründe, unzufrieden zu sein und man will ja nicht dauernd den anderen Leuten damit auf den Wecker gehen. Oder? Da ist

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Matisse-Madonna

Der für heute vorgesehene Blitz-Artikel über Motivation wäre um ein Haar nur ein Motivations-Warm-up geworden. Das liegt daran, dass sich in der Winterpause so ziemlich alles gedrängelt hat, was in 2020 liegen geblieben ist, statt sich längst auf den Weg zur Steuerberaterin gemacht zu haben. Während dieser Winterpause war ich hoch motiviert, folgendes zu tun: Endlich einen Online-Malkurs zu beginnen, auf den ich mich seit Ende November gefreut habe! Wie alle anderen Sänger:innern aus meinem Chor ein paar Takes für

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Weniger als null Schwebfliegen

Die Schwebfliege sagt nicht „Ich geh jetzt“

Das verschusselte halbe Jahrhundert Sonntag habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass die Schwebfliegen nach kontinuierlichen Messungen auf der schwäbischen Alb im Zeitraum der letzten fünfzig Jahre zu 80 bis 97 % verschwunden sind. Das ist blöd, denn sie sind wichtig für die Bestäubung und ihre Gegenspieler sterben dann auch aus. Das wiederum ist blöd für das Ökosystem und das ist dann blöd für uns. Dementsprechend wurden die Erkenntnisse auch als dramatisch eingestuft. Ein Experte relativierte jedoch die 97 %

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Berliner Krähen und ihre Schlafbäume

Blätterloser Baum mit vielen sitzenden Krähen vor Morgensonne mit rotorangem wolkigen Himmel

Ich wollte immer mal wissen, ob es in meiner Nähe Krähen-Schlafbäume gibt. Allerdings gucke ich nur sporadisch. Und da die Krähen vor Sonnenaufgang unsichtbar und nach Sonnenaufgang ratzfatz weg sind, dauert die Forschung noch an. Heute früh bin ich zusammen mit der Sonne aufgestanden. Das war die Gelegenheit, um mal kurz nachzuschauen. Ich sah ganz viele Krähen vollkommen still in einem hohen Baum sitzen. Einige von ihnen hockten hoch oben auf den Spitzen dünner Zweige. Ich weiß gar nicht wie

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Denn sie wissen echt nicht, was sie tun

Leere Klasse in der Schule

Echt nicht! Schon der zweite Traum in einer Nacht. Ich bin mit einer Gruppe von Leuten in einem großen Raum, es ist meine Klasse. Wir sollen lernen. Dann kommt eine Lehrerin und sagt, dass sie heute eine(n) von uns zum Heulen bringt. Ich frage sie, wie sie das machen will und sie sagt, ich würde schon sehen. Jemand wird auf eine Bühne gerufen und soll etwas von Goethe durch einen Vorhang improvisieren. Das finde ich jetzt nicht besonders schlimm. Die

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Am Steuer mit den Evil Twins

Vier gezeichnete Personen fliegen in einem Einkaufswagen am rosa Abendhimmel über Berlin entlang

Meine drei Führerscheinprüfungen Ja, das mit dem Autofahren … . Fangen wir mal so an: Kontemplation ist toll. Wenn man sich friedlich und zuversichtlich fühlt, kriegt man mehr mit und kann dann viel bessere Entscheidungen treffen. Diesen wunderbaren Zustand habe ich allerdings nur selten beim Autofahren erlebt. Jedenfalls nicht dann, wenn ich selbst am Steuer saß. Statt dessen sitzen immer die Evil Twins neben mir. Sie heißen Übervorsicht und Sorglosigkeit und sind einzeln noch halbwegs okay. Als Team haben sie

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Sofaweitergabe und die dusselige Filterblase

Grafik Rosa und goldenes Schnoerkelsofa

Wann immer ich kann, arbeite ich eine Leseliste ab, auf der alles steht, wozu ich nicht gekommen bin. Wenn das mit der Sammlung interessanter Texte so weiter geht, dann werde ich die zwei Angebots-Wochen für ein SZ-Probeabo komplett frei nehmen müssen – die bräuchte ich nämlich, um alle Links abzuarbeiten. Gerade lese ich einen erschütternden Bericht über den Brandanschlag von Solingen. Die Werbung funkt und blinkt an der Seite. Halb aufmerksam spricht mein Gehirn beim Lesen über den Brandanschlag den

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Roter Stern am Himmel … ach nee, doch nicht

Scribble einer Frau mit roten Haaren und gruenem Anzug vor schwarzem Sternenhimmel

Das unbekannte Flugobjekt Letzten Samstag bin ich abends ans Fenster getreten, ohne etwas Besonderes zu wollen. Ich stand einfach so da und sah einen roten Stern hoch oben am Himmel. Er war etwa so groß wie die Venus, blinkte nicht, hatte feine Strahlen und sah am ehesten aus wie Mars. Nur eben nicht orange, sondern leuchtend rot. So weit so gut. Erst mal tat ich nichts weiter, als ihn zu bewundern, denn er sah ausgesprochen schick aus. Während ich staunte,

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Die Fliegerbombe

S-Bahn fährt in Berliner Hauptbahnhof

Ich freue mich, zu lesen, dass die Entschärfung der Weltkriegsbombe geglückt ist. Heute bin ich nämlich mit der S-Bahn durch den leergefegten Hauptbahnhof gefahren, ganz ohne Zwischenstopp. Die Durchsage drei Stationen vorher lautete, dass der Zug wegen einer Bombenentschärfung nicht am Hauptbahnhof halten wird. Ah, okay, Bombenentschärfung. – Was??? Statt sofort auszusteigen, sicherte ich mir einen guten Fensterplatz. Wobei die anderen S-Bahn-Insassen und ich etwas verdutzt darüber waren, dass wir im Gegensatz zu allen anderen Menschen als nicht-gefährdet eingestuft worden

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